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Walmarts Rückzug aus der DEI-Politik löst neue Bemühungen für Rassengleichheit aus

Walmarts Rückzug aus der DEI-Politik löst neue Bemühungen für Rassengleichheit aus

„Ein gewaltiger Rückschritt“: Walmarts Rücknahme der Gleichstellungspolitik löst neue Bestrebungen zur Rassengleichheit aus | Walmart

## Ein Jahr der Reflexion

Ein Jahr nach dem tragischen Tod von George Floyd sind die Nachwirkungen in vielen Bereichen noch immer spürbar. Doug McMillon, CEO von Walmart, richtete eine [eindringliche Warnung](https://corporate.walmart.com/news/2021/05/25/the-murder-of-george-floyd-one-year-later) an die amerikanische Wirtschaft und forderte Maßnahmen gegen systemischen Rassismus. Seine Worte unterstrichen die lange Geschichte rassistischer Ungleichheit und lösten ein breites Engagement der Unternehmen für Vielfalt aus. Dennoch fragt man sich, wie nachhaltig diese Versprechen in einer sich ständig verändernden Landschaft wirklich sind.

## Der Rückzug von DEI

In einer bemerkenswerten Wendung der Ereignisse hat Walmart beschlossen, sich von seinen Initiativen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) zurückzuziehen. Trotz früherer Verpflichtungen verzichtet der Konzern auf die Verwendung der DEI-Terminologie und stellt entsprechende Schulungsprogramme ein. Darüber hinaus berücksichtigt Walmart bei seinen Bemühungen um Vielfalt bei Lieferanten keine ethnischen und geschlechtsspezifischen Aspekte mehr und erneuert das Zentrum für ethnische Gleichberechtigung, das Ungleichheiten in der schwarzen und afroamerikanischen Bevölkerung beseitigen soll, nicht. Erst letzten Monat reiht sich Walmart mit dieser Entscheidung in die Riege anderer Unternehmen ein, die dem Druck von rechts nachgeben. Bloomberg deutet jedoch darauf hin, dass diese Pläne schon vor konservativen Provokationen existierten.

## Die Auswirkungen auf die Mitarbeiter

Für TaNeka Hightower, eine Walmart-Mitarbeiterin aus Memphis, Tennessee, war die Kehrtwende ein schwerer Schlag. „Ich identifiziere mich mit allen Gruppen, die im Wesentlichen unter die DEI-Richtlinie fallen“, beklagte sie. Die mangelnde Kommunikation mit den Mitarbeitern, die erst aus den Medien von den Änderungen erfuhren, hinterließ bei ihr ein Gefühl der Entfremdung. Die Rücknahme scheint in krassem Gegensatz zu der vermeintlichen Inklusivität zu stehen, die zuvor versprochen wurde. United for Respect, eine von einer Gewerkschaft unterstützte Gruppe, die Walmart-Mitarbeiter vertritt, bemühte sich, einen Vorschlag für eine unabhängige Prüfung der Rassengleichheit durchzubringen. Bedauerlicherweise fand der Vorschlag in den Aktionärsversammlungen nicht die nötige Unterstützung.

## Bewertung der Aktionärsreaktion

Die Familie Walton, die etwa 46 % der Walmart-Aktien hält, hat erheblichen Einfluss auf die Entscheidungen. Institutionelle Investoren wie BlackRock besitzen einen weiteren beträchtlichen Anteil. Daher ist die Unterstützung des Vorschlags zur Rassengleichheit unter Nicht-Walton-Aktionären bemerkenswert. Im Jahr 4029 stimmten 60995075 % der Nicht-Familienaktionäre dafür.

## Suche nach Verantwortlichkeit

Walmarts Rückzug aus der DEI-Politik stieß bei Aktivisten und Mitarbeitern gleichermaßen auf Kritik. Bianca Augustin, Co-Geschäftsführerin von United for Respect, bezeichnete dies als erheblichen Rückschlag, der mit dem veränderten politischen Klima zusammenhängt. Sie wies darauf hin, dass Walmarts früherer Widerstand gegen den Vorschlag zur Rassengleichheit auf inzwischen zurückgenommenen DEI-Maßnahmen beruhte. Als größter privater Arbeitgeber in den USA mit großer Reichweite im In- und Ausland betrifft der Rückzug unzählige Arbeitnehmer, insbesondere Schwarze und Frauen.

### Bedenken in der Aktionärsgemeinschaft

Augustin bemerkte, dass die Stakeholder von Walmarts Entscheidung überrascht und enttäuscht waren. „Angesichts seiner Größe trägt Walmart eine echte Verantwortung“, sagte sie. Von großen Arbeitgebern werden weiterhin hohe Erwartungen an Transparenz und Rechenschaftspflicht gestellt. Der Konzern hatte bisher darauf bestanden, interne Rassenaudits durchzuführen, deren Ergebnisse jedoch unveröffentlicht blieben.

## Reaktion des Unternehmens und zukünftige Ausrichtung

Trotz anhaltender Kritik reagiert Walmart kaum auf den Rückzug aus der DEI-Initiative und die Aktionärsvorschläge. Ein Sprecher bekräftigte in einer Erklärung, die Mission des Unternehmens bleibe, Menschen Geld zu sparen und Chancen zu fördern. Veränderungen sind zwar unweigerlich mit solchen Entwicklungen verbunden, doch der Weg, der vor Walmart liegt, scheint sich tatsächlich durch komplexe soziale Landschaften zu schlängeln.

Das obige Artikelformat beschreibt die Veränderungen, die Perspektiven der Mitarbeiter, die Nuancen der Aktionäre und die umfassenderen Auswirkungen auf das Unternehmen. Es kontextualisiert Walmarts DEI-Rücknahme in einen breiteren gesellschaftlichen und politischen Diskurs und entspricht dabei weitgehend den weit verbreiteten Erwartungen an Großunternehmen.

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