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US-Wirtschaftsausblick: Inflationssorgen und Handelsspannungen wirken sich auf den S&P 500 aus

US-Wirtschaftsausblick: Inflationssorgen und Handelsspannungen wirken sich auf den S&P 500 aus

PCE-Vorschau und S&P 500-Prognose: US-Wirtschaft, Inflationsängste und Zolldrohungen

Die Sicht eines Engländers auf die Wirtschaftsprobleme auf der anderen Seite des großen Teichs

Die Vorfreude ist spürbar, denn der hochgeschätzte Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) Die Veröffentlichung des Inflationsindikators ist für diesen Freitag geplant. Die US-Notenbank Federal Reserve beobachtet diesen Wert aufmerksam, da er ihr bevorzugter Indikator zur Messung der Inflation ist.

Inflationsprognosen: Unter der Lupe

Aktuelle Erwartungen deuten auf einen moderaten Anstieg des Kern-PCE – ohne Berücksichtigung der volatilen Bereiche Lebensmittel- und Energiepreise – um etwa 0.3 Prozent gegenüber dem Vormonat hin. Dies entspricht einem jährlichen Anstieg der Kerninflation um 2.6 Prozent und der Gesamtinflation um 2.4 Prozent. Es ist völlig klar, dass der Inflationsdruck nicht ganz nachgelassen hat und hartnäckig über dem 2-Prozent-Ziel der Fed verharrt.

Die Wirtschaft: Träge oder nur eine Verschnaufpause?

Die Daten aus den USA dieser Woche waren alles andere als enttäuschend und ließen eine stagnierende Konjunktur erahnen. Die Marktstimmung hat sich in letzter Zeit, angetrieben vom starken Anstieg des US-Verbraucherpreisindex, eher eingetrübt. Der Fear & Greed Index liegt aktuell bei 22, ein Wert, der einen von Angst geprägten Markt widerspiegelt. Angesichts der extremen Angst wäre eine Erholung des US-Aktienmarktes nicht völlig unerwartet.

Interessanterweise haben Donald Trumps Zoll-Spitzen die Rallye des US-Dollar-Index neu entfacht. Die Erwartung, dass die gegenseitigen Zölle am 2. April fortgesetzt werden, ist sicherlich nicht unbemerkt geblieben. Zölle, die sich direkt gegen Mexiko und Kanada richten, könnten am 4. März in Kraft treten.

Eine drohende Zollgefahr: Inflation und mehr

Jüngste Gerüchte deuten darauf hin, dass Zölle die globalen Märkte belasten könnten. Derzeitige Bedenken drehen sich um die Frage, ob sie die Inflation ankurbeln und das globale Wachstum dämpfen könnten. Angesichts zunehmender Inflationsängste warnen Zentralbanken weltweit vor möglichen Risiken.

Der US-Verbraucherpreisindex (VPI) stieg diesen Monat außerordentlich stark. Gleichzeitig verzeichneten sowohl die Verbraucherstimmung in Michigan als auch das Verbrauchervertrauen der CB einen deutlichen Anstieg der Inflationserwartungen für die nächsten zwölf Monate. All dies trägt jedoch nicht dazu bei, die Verbraucher zu beruhigen, die sich im kommenden Jahr verzweifelt weitere Zinssenkungen wünschen.

Der S&P 500: Navigation in bärischen Gewässern

Aus technischer Sicht ist die S & P 500 ist unbestreitbar in rückläufiges Terrain vorgedrungen und unter das vorherige Hoch bei 5910 gerutscht. Unmittelbare Unterstützungen liegen bei 5828 und 575, während der gleitende 200-Tage-Durchschnitt fest bei 5733 liegt. Sollte sich eine Erholung abzeichnen, wird der Widerstand bei 5910 und 5959 liegen, danach folgen die Bereiche 6000 und 6025.

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Makroökonomische Daten: Einige Lichtblicke

Die Anfang dieser Woche veröffentlichten US-BIP-Zahlen zeigen ein Wachstum von 2.3 % im vierten Quartal 2024 – das niedrigste seit drei Quartalen – und entsprechen damit früheren Schätzungen. Positiv zu vermerken ist, dass sich die privaten Ausgaben mit einem robusten Wachstum von 4.2 % als wichtigster Wachstumstreiber erwiesen. Auch Exporte, Importe und Staatsausgaben trugen maßgeblich zum Wachstum bei.

Während die Unternehmensinvestitionen stärker zurückgingen als erwartet, boten die Wohninvestitionen einen Lichtblick und verzeichneten einen leichten Anstieg. Für das Gesamtjahr 2024 verzeichnete die Wirtschaft ein beachtliches Wachstum von 2.8 %.

Fazit

Es ist von größter Bedeutung, lieber Leser, sich daran zu erinnern, dass die bevorstehende Veröffentlichung der PCE-Daten erhebliches Gewicht hat. Fed-Vorsitzender Powell unterstrich deren Bedeutung und sorgte damit für zusätzliche Vorfreude auf morgen.

Angesichts der schwelenden Spannungen über Zölle und Inflation sowie eines von Angst erfüllten Marktes müssen wir uns auf die kommenden Tage vorbereiten. Unsere transatlantischen Partner warten zweifellos mit angehaltenem Atem auf diese Zahlen.

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