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US-Dollar fällt den vierten Tag in Folge, da sich die Märkte auf den PCE-Inflationsbericht konzentrieren

US-Dollar fällt den vierten Tag in Folge, da sich die Märkte auf den PCE-Inflationsbericht konzentrieren

US-Dollar sinkt den vierten Tag in Folge, alle Augen auf den PCE-Inflationsbericht gerichtet

Einführung in den aktuellen Stand des US-Dollars

Der US-Dollar scheint kurz vor der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung des US-PCE-Preisindex an Schwung zu verlieren. Faktoren wie die etwas restriktive Haltung von BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda und unerwartet starke BIP-Zahlen der Eurozone üben Abwärtsdruck auf den USD aus. Gleichzeitig lenkt die Unfähigkeit, den Widerstand von 104.55 zu überwinden, die Aufmerksamkeit auf die Unterstützungsmarke von 103.90.

Der aktuelle Kurs des US-Dollars

Das US-Dollar-Index (DXY) verzeichnete in den letzten vier Handelstagen einen leichten Rückgang. Trotzdem bleibt der Dollar nahe einem Dreimonatshoch und steht vor seinem erfolgreichsten Monat seit über zwei Jahren. Die makroökonomischen Daten der USA zeugen weiterhin von einer robusten Konjunktur in diesen global schwierigen Zeiten und verschaffen dem USD einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Leitwährungen.

Faktoren, die den USD beeinflussen

  • Dynamik der Eurozone: Der Verbraucherpreisindex der Eurozone vom Oktober deutete auf einen höheren Inflationsdruck als erwartet hin. Zusammen mit der überraschenden BIP-Entwicklung im dritten Quartal macht dies die Hoffnungen auf aggressive Zinssenkungen der EZB zunichte und stützt den Euro.
  • Japanischer Einfluss: Der Gouverneur der Bank von Japan, Kazuo Ueda, ließ die Zinsen unverändert, deutete aber mögliche politische Kursänderungen an. Dies hat dem schwächelnden Yen etwas Auftrieb gegeben und den Druck auf den US-Dollar erhöht.

  • Inländische Wirtschaftsindikatoren: Der US-Arbeitsmarktbericht von ADP zeigte für Oktober einen Anstieg der Beschäftigtenzahlen im privaten Sektor um 233 und übertraf damit die Erwartungen deutlich. Auch die US-BIP-Daten für das dritte Quartal blieben mit 3 % zwar hinter der Prognose von 3 % zurück, zeugen aber dennoch von einer robusten Konjunktur.

Technische Analyse des US-Dollar-Index

Widerstands- und Unterstützungslevel

Der DXY-Index bleibt optimistisch, doch das Nichtdurchbrechen der Widerstandsmarke von 104.55 hat zu rückläufigen Tendenzen geführt. Händler beobachten derzeit die wichtige Unterstützung bei 103.90. Der 4-Stunden-Relative-Stärke-Index (RSI) zeigt eine rückläufige Divergenz, ebenso wie das Unterschreiten des 50-Perioden-SMA (Simple Moving Average). Ein Rückgang unter 103.90 könnte die Marke von 103.40 markieren.

Schlüsselwiderstandszonen:

  • 104.55-104.75
  • 105.20
Unterstützungslevel Widerstandsstufen
103.90 104.55 – 104.75
103.40 105.20

Ausstehende Wirtschaftsdaten und Auswirkungen

Der mit Spannung erwartete PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures) wird um 12:30 Uhr GMT veröffentlicht. Er dürfte einen anhaltenden Preisdruck nachlassen. Der NFP-Bericht vom Freitag könnte den USD deutlich beeinflussen. Sollten die Daten einen Abwärtstrend zeigen, könnte es zu einer weiteren USD-Korrektur kommen.

Häufig gestellte Fragen zum US-Dollar

Die globale Rolle des Dollars

Der US-Dollar dient in den USA als offizielle Währung und ist in vielen anderen Ländern eine De-facto-Währung. Er macht über 88 % des weltweiten Devisenumsatzes aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg verdrängte er das britische Pfund als Weltreservewährung. Anfangs durch Gold gedeckt, endete dies mit der Bretton-Woods-Vereinbarung .

Faktoren, die den Wert des Dollars beeinflussen

Die für die US-Geldpolitik verantwortliche Federal Reserve beeinflusst den Wert des US-Dollars maßgeblich. Sie setzt die Zinssätze als wichtigstes Instrument zur Erreichung von Preisstabilität und Vollbeschäftigung ein. Übersteigt die Inflation das Ziel von 2 %, werden die Zinssätze erhöht, was den US-Dollar stärkt. Umgekehrt werden die Zinssätze gesenkt, wenn die Inflation unter 2 % fällt oder die Arbeitslosigkeit stark ansteigt, was die Stärke des Dollars schwächen kann.

Quantitative Lockerung und Straffung

Bei der quantitativen Lockerung (QE) erhöht die Fed den Kreditfluss durch den Kauf von Staatsanleihen, was häufig zu einem schwächeren US-Dollar führt. Beim umgekehrten Prozess, der als quantitative Straffung (QT) bezeichnet wird, verzichtet die Fed auf Anleihekäufe, was in der Regel den Dollar stärkt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entwicklung des US-Dollars maßgeblich von den kommenden inländischen Wirtschaftsberichten und der globalen Dynamik abhängen wird, insbesondere im Hinblick auf die fiskalischen Auswirkungen in der Eurozone und in Japan. Behalten Sie die aktuellen Daten im Auge, um die zukünftige Entwicklung des USD einzuschätzen.

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