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Wie Zuckerrüben einst die Wirtschaft von Manteca antrieben

Wie Zuckerrüben einst die Wirtschaft von Manteca antrieben

Zuckerrüben waren einst der Motor der Wirtschaft von Manteca.

Abschlag

Ein süßes Erbe: Spreckels Sugar und Manteca

Die Anfänge des Erfolgs

Ah, Manteca und Spreckels Sugar – eine Verbindung, die von Geschichte und Notwendigkeit geprägt wurde. Der Erste Weltkrieg führte zu einer Zuckerknappheit, die ungewollt den Grundstein für die erfolgreichen Jahre von Spreckels Sugar legte. Dieses Unternehmen prägte Mantecas Wohlstand fast acht Jahrzehnte lang. Reisende, die auf dem Highway 99 und der Umgehungsstraße 120 entlangfuhren, nahmen den Duft der Zuckerfabrik wahr und durchquerten so Manteca.

Das Sweet Land-Angebot

Alles begann mit einem, sagen wir mal, „sehr lukrativen Grundstücksgeschäft“. Spreckels Sugar entsandte Kundschafter von ihrem Standort in Salinas, um ideale Standorte für eine zweite Fabrik zu finden. Sie wollten die durch den Ersten Weltkrieg stark gestiegene Nachfrage decken. Die Kriterien – geeigneter Boden und Klima für Zuckerrüben sowie ein effizientes Bewässerungssystem – führten sie zu Manteca. Die Anbindung an den South San Joaquin Irrigation District machte Manteca zu einem verlockenden Standort.

Mantecas Angebot für das Werk

Anfänglich schien Spreckels eher zu Mossdale bei Lathrop oder sogar Stockton zu tendieren, da diese Orte über Bahn- und Wasseranschluss verfügten. Doch dann bot Manteca Spreckels geschickt ein 449 Hektar großes Grundstück südöstlich der Stadt zu einem Schnäppchenpreis an. So wurde das 2 Millionen Dollar teure Werk 1918 mit 400 Angestellten und einer beeindruckenden Lohnsumme von 40,000 Dollar bis zum Saisonende eingeweiht.

Vom Zuckerrohr zum Gewerbepark

Die Auswirkungen des Werks auf Manteca waren tiefgreifend. Claus Spreckels begann mit dem Bau im selben Jahr, in dem die Stadt gegründet wurde. Die vier 15-stöckigen Silos waren ein Wahrzeichen und symbolisierten wirtschaftliche Stärke. Der Duft der Zuckerverarbeitung, vermischt mit dem Geruch von Rindern aus dem nahegelegenen Moffat-Mastbetrieb, war unverkennbar. Schließlich entstand der 362 Hektar große Spreckels Business Park, in dem sich Unternehmen wie Frito-Lay, Ford und andere ansiedelten.

Beitrag zu den Kriegsanstrengungen

Während des Zweiten Weltkriegs zwang die reduzierte Anbaufläche zu einer vorübergehenden Schließung. Dennoch stellte das Werk auf Kriegsproduktion für die Marine um. Es wurde 1946 wiedereröffnet und erreichte 1948 wieder die volle Produktionskapazität. Um seinen wirtschaftlichen Beitrag zu verdeutlichen, zahlte Spreckels seinen Mitarbeitern einst Lohn in 2-Dollar-Scheinen und verankerte sich so tief im Gemeinwesen.

Das wirtschaftliche Blatt wendet sich.

Im Laufe der 1980er-Jahre entwickelte sich Spreckels zu einem wichtigen Lieferanten von Flüssigzucker für Konzerne wie Coca-Cola. Da die Abfüller jedoch auf Maissirup mit hohem Fructosegehalt umstiegen, suchte das Unternehmen nach neuen Absatzmärkten. Trotz erheblicher Investitionen in die Schadstoffbekämpfung führten umfassendere Herausforderungen zu Schwierigkeiten. Subventionierter Zucker aus dem Ausland, strenge Luftreinhaltebestimmungen und niedrigere Produktionskosten an anderen Standorten führten schließlich am 9. Januar 1996 zur Ankündigung der Schließung des Werks in Manteca.

Abschied von einem Riesen

An jenem schicksalhaften Tag verlor 110 Festangestellte und 120 Saisonarbeiter ihre Arbeitsplätze. Der einst führende Arbeitgeber war auf den fünften Platz abgerutscht. Zwei Jahre später versammelte sich eine Menschenmenge, um den Einsturz der gewaltigen Silos mitzuerleben. In nur zehn Sekunden stürzte Mantecas einst verehrtes Wahrzeichen ein und hinterließ eine Staubwolke und Erinnerungen.

Die neue Ära

Doch aus dieser Asche erhob sich Manteca zu neuem Leben. Die ursprünglich verlorenen 220 Arbeitsplätze sind längst nicht mehr wettgemacht, denn Unternehmen wie Ford, Target und andere schufen neue Chancen. Der Projektentwickler Mike Atherton hob treffend die Rolle des Zuckerunternehmens bei der Förderung des Wachstums von Manteca hervor, sowohl in den Anfangsjahren als auch heute, da die Gemeinde weiterhin floriert.

Für weitere Anfragen wenden Sie sich bitte an Dennis Wyatt unter E-Mail.

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